Samstag, 21. November 2015

Rezension: Abschied für immer und nie von Amy Reed

Autorin: Amy Reed
Titel: Abschied für immer und nie
Harper Collins VerlagGebundene Ausgabe
auch als eBook erhältlich
320 Seiten

Zitat aus Abschied für immer und nie von Amy Reed; Seite 69
"Wenn das hier ein Film über krebskranke Teenager wäre, würden wir jetzt übers Sterben reden und dabei total philosophisch werden. Im Hintergrund liefe traurige Musik, während wir zu igrnedeiner bahnbrechenden Erkenntnis finden würden.....Und dann würde einer von uns sterben."

"Scheiß doch drauf!", sagte Stella.



Inhalt

"Mal im Ernst, Evie, was haben wir schon zu verlieren?" Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Aber die Flucht aus der Klinik wird alles verändern? Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. In seinen Exzessen, seinen fantastischen Höhenflügen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht?


Rezension
Seit das "Schicksal ist ein mieser Verräter"  sind Krebsbücher beliebt bei dem Lesern. Ich lese so ein Buch auch mal gerne, da ich es wichtig finde sich mit dem Thema Krankheit und Tod sich auseinander zusetzen. Bestimmt hat es bei mir auch etwas mit meinem Beruf: Krankenschwester zu tun ;)
Wie der Inhalt oben schon sagt geht es um Evie, sie hat Krebs. Und lebt sozusagen in der Kinderklinik, dort hat sie zwei Freunde gefunden. Vorallem Stella, die ein bisschen verrückt ist und Evie immer wieder Spaß am Leben vermittelt. Denn in ihr altes Leben passt Evie nicht mehr so richtig rein.

Gut beschrieben hat die Autorin auch die Familie, die sich an jede Hoffnung klammert und jede Therapie an Evie weiter laufen lassen möchte. Aber Evie hat selbst entschieden, dass sie nicht mehr will.

Mit Evie habe ich am Anfang des Buches total mitgelitten. Sie hat am Anfang Stella mit der sie über alles reden kann und Stella macht Evie immer wieder mut. Aber der Krebs besiegt Stella und leider ist sie dann nicht mehr für Evie da.
Mediakmentenmissbrauch spielt hier ebenfalls eine wichtige Rolle und ich habe mich immer gefragt warum gibt es keinen der sich um Evie kümmert und sie fragt wie es ihr wirklich geht. Aber Evie hat eine kleine Lügenmauer um sich gebaut.

Und dann trifft sie auf Marcus. Der endlich mal frischen Wind in ihr Leben bringt. Und sie erzählt ihm erstmal nicht von ihrer Krebsgeschichte. Sie beschreibt ihre Gefühle, dass sie sich nach Marcus sehnt wie nach ihren Tabletten.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist an vielen Stellen traurig, allerdins gibt es auch witzige Stellen, an denen Evie und ihre Freunde Krebswitze machen oder einfach wenn Evie sich gut fühlt. Es gibt immer wieder Rückschläge und einen funken Hoffnung.
Die Autorin hat das Buch sehr gefühlvoll geschrieben. 

Evie entwickelt sich in dem Buch ziemlich und am Anfang mochte ich sogar total gerne aber dann hat sie mich nur noch genervt und leider war das Ende auch nicht so toll. Klar es ist ein Krebsbuch und es wird kein Happy End geben. Aber dieses Ende lässt einiges offen.


Fazit
Kein einfaches Thema und kein Buch, das man mal schnell zwischendurch liest. Allerdings ein wichtiges Thema, das zu unseren Leben dazugehört und man sich auch damit befassen sollte. Die Autorin hat das Thema Krebs und alle was dazugehört Therapie, Familie und Gefühle gut rübergebracht.


Bewertung







Über die Autorin
Amy Reed, geboren und aufgewachsen in und um Seattle, hat vor ihrem 18. Lebensjahr acht Schulen besucht. Die häufigen Umzüge haben sie rastlos gemacht. Nach dem Abschluss der Film-Hochschule in an Francisco hat sie ihren Master in Creative Writing auf dem New College in Kalifornien absolviert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Ashville, North Carolina, wo sie sich endlich zu Hause fühlt.


Vielen Dank an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Hey =)
    Die Protagonistin hat mich nachher auch nur noch genervt ...
    Und das Ende ist echt komisch^^

    LG ♥
    Anna

    AntwortenLöschen