Sonntag, 2. Februar 2014

Tag 7 Blogwoche Freak like me: Interview mit J. Moldenhauer + GEWINNSPIEL


Heute ist Tag 7 unserer Blogowoche zu dem Buch "Freak like me". 
Nadine und ich hoffen, euch hat die Blogwoche genauso viel Spaß gemacht wie uns.

Zum Schluss gibt es ein kleines Interview mit J. Moldenhauer und wir verlosen vier 
"Freak like me" eBooks (mobi und epup Format)

Weitere Infos zum Gewinnspiel findet ihr nach dem Interview.

INTERVIEW

Hallo Jessica, schön dass du dir die Zeit nimmst. Würdest du dich unseren Lesern vielleicht kurz vorstellen?
Mein Name ist Jessica Monique Moldenhauer ich bin Neunzehn Jahre alt und lebe in der Stadt, die nicht existiert - Bielefeld. Ich bin ein Erdbeerfanatiker und liebe Lesen und Schreiben über alles. Neben meinem kleinen Bruder, meinen verrückten Eltern und meiner Oma gehören noch vier Katzen (die haben sich in der Zeit so "angesammelt") zu meiner Familie, die mich des Öfteren in den Wahnsinn treiben, wenn sie sich auf die Tastatur meines Laptops setzten, um Aufmerksamkeit zu bekommen.


Wie kamst du zum Schreiben?
Das Schreiben verdanke ich eigentlich meinem kleinen Bruder. Im Gegensatz zu mir und meiner Mutter hat er nie etwas gelesen, weil er die Geschichten nicht spannend genug oder zu lang fand. Dann habe ich mich hingesetzt und eine Kurzgeschichte geschrieben. Da war ich ungefähr Acht. Aber das Schreiben an längeren Texten habe ich erst vor ca. drei Jahren angefangen, als wir aus dem Urlaub wiederkamen und ich eine super Idee hatte. Durch Zufall bin ich auf Bookrix gestoßen und habe einfach mal probiert, ob irgendjemand etwas von mir lesen will. Komischerweise gab es wirklich Leute, die meine Sachen interessierten.


Was hat dich zu dieser Geschichte inspiriert?
Ein Bekannter von mir spielt Football und irgendwann saßen wir auf einer Tanzparty von der Tanzschule zusammen. Als er mir von den Cheerleadern erzählte, musste ich an eine junge Frau denken, die sich vielleicht mal dagegengestellt. Das war der erste Auslöser für die Idee. Diese wurde konkreter, als ich im Religionsunterricht Langeweile hatte und mit einer Mitschülerin nach bekannten Disneyfiguren suchte. Ab dann ging mir das nicht mehr aus dem Kopf und ich habe angefangen die Disneyfiguren auf Charaktere zu übertragen und die Story zu entwickeln.



Wie fühlte es sich an, als deine Geschichte plötzlich in den verschieden Online Shops zum Verkauf stand?
Es war schrecklich komisch und ich habe es bis heute noch nicht wirklich realisiert. Ich habe immer noch das Gefühl, dass es ein Traum ist, oder das mein Buch nur auf einer weiteren Plattform veröffentlicht wurde, damit Leute Kritiken abgeben können. Eigentlich wollte ich nie mein Buch verkaufen, aber ich dachte mir, ich könnte mehr Leute erreichen und eventuell von den Einnahmen Druckkosten bezahlen. Ob das was wird, wird sich noch zeigen.



Wo und in welcher Atmosphäre entstand das Buch?
Das ist eine schwierige Frage, weil es an den verschiedensten Orten entstanden ist. Im Sommer habe ich draußen gesessen und im Halbschatten weitergeschrieben. Manchmal saß ich in meinem Zimmer, habe ein relativ trauriges Lied gehört (Ich habe irgendwann mal eine Playlist zu dem Buch angelegt und für jedes Kapitel ein Lied hinzugefügt).

Zur Atmosphäre - das Buch entstand nicht nur in einer, sondern in den unterschiedlichsten Atmosphären, wie man an den unterschiedlichen Lieder und Orten erkennen kann. Vielleicht ist es deswegen ganz gut gelungen?



Als du das Buch angefangen hast zu schreiben, wusstest du da schon wie es ausgeht?
Ja, und Nein. Ich hatte tausend Enden, die ich allerdings nach jedem Kapitel über Bord geworfen habe, weil ich eine neue Idee hatte. Irgendwann hat sich die Geschichte verselbstständigt und das Ende, was es jetzt gibt, kam bei raus. Generell hatte ich keinen exakten Plan, wie das Buch verlaufen sollte. Ich hatte feste Szenen im Kopf, auf denen ich aufbaute, die ich miteinander verknüpfen musste, aber das war es auch schon. Natürlich kamen mit der Zeit immer mehr Szenen hinzu.


Wie viel steckt in dir selber von Ann?
Jetzt sprichst du etwas an, dass mein Freund mir schon die ganze Zeit unter die Nase hält. Er ist der festen Überzeugung, dass Ann und ich uns sehr ähneln. Und ich muss ihm teilweise auch Recht geben, aber ich hätte nie die Kraft, oder das Selbstvertrauen gehabt, einfach weiterzumachen und sich den Leuten entgegenzustellen. Ich hätte mich wahrscheinlich nach so einem Erlebnis unter der Decke verkrochen und alles hingeschmissen.

Dennoch muss ich zugeben, dass Ann und ich ähnlich schlagkräftig sind und gleiche Standpunkte vertreten und uns nicht alles gefallen lassen. Den Ehrgeiz, den sie hat, kann ich leider auch nicht abstreiten. Sonst würde meine Mutter ankommen und sich beschweren, dass ich Lügen würde. Und wahrscheinlich hätte ich auch in meinen Burger gebissen und gesagt, dass ich die Dickste bin, um jemanden zu beschützen. Sei es nun Schutz vor Magersucht oder Mobbing.

Im Ganzen sind wir uns also wahrscheinlich wirklich sehr ähnlich.


Liest du selber gerne? Hast du einen Buchtipp für uns?
Ich sterbe ohne Bücher. Und ja, ich habe einen Buchtipp. Das Buch habe ich vor Jahren gelesen und es ist ein sehr spannender Thriller. Eins der wenigen Bücher, die mir nachhaltig in Erinnerung geblieben sind. Und das will was heißen, bei der Menge, die ich schon gelesen habe.

Das Buch heißt "Kaltes Wasser" und handelt von einem Mädchen, dass ihre Erinnerungen verloren hat. Sie muss alles neu lernen. Doch jedes Mal, wenn sie kaltes Wasser berührt, erinnert sie sich an eine Szene, die ihr Angst macht. Sie kehrt zu ihren Eltern zurück, die etwas verbergen und geht der Sache natürlich auf den Grund.

Ich liebe die Story und die überraschenden Wendungen.


Wer in deinem Familien- Bekanntenkreis ist dein größter Kritiker?
Ehrliche Antwort? Ich. So doof es klingen mag, aber ich bin unendlich selbstkritisch und habe mir geschworen nur Bücher zu veröffentlichen, die mich beim zweiten oder dritten Mal Lesen immer noch fesseln. Sollte das nicht zutreffen, bleibt das Buch kostenlos auf Bookrix.

Meine Mutter ist genau so eine Leseratte wie ich, aber sie ist der Auffassung, dass mein Buch besser ist, als Vieles das sie schon gelesen hat. Das ist wirklich ein riesiges Lob von ihr. Mein Freund ist keine Leseratte, muss sich aber meine ganzen Ideen anhören und gibt da natürlich auch seinen Senf zu. Aber wirklich krasse Kritik von Familie, Freunden oder Bekannten habe ich nicht bekommen, außer von mir selber.


Was möchtest du deinen Lesern noch mit auf den Weg geben?
Ich möchte meinen Lesern mit auf den Weg geben, dass sie ein Buch nicht nur als ein simples Buch sehen sollten. In so ziemlich jedem Werk steckt viel mehr drin und sei es nun gesellschaftskritisches Thema oder der Aufruf sich selbst treu zu bleiben. Wenn man das versteht, ein wenig darüber nachdenkt, reflektiert und es in sein Handeln einbezieht, dann wird - meiner Meinung nach - die Welt ein kleines bisschen besser. Und das wollen wir doch alle, oder?

Vielen Dank für das Interview !!


GEWINNSPIEL

Jetzt habt ihr die Möglichkeit eins von vier "Freak like me" eBooks zu gewinnen.
Und so könnt ihr gewinnen:
  • Ihr müsst 18 Jahre alt sein, oder habt das Einverständnis eurer Eltern
  • Hinterlasst einfach ein Kommentar nach diesem Beitrag oder unter dem von Nadine
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 09.02.2014
Viele Glück!!

1 Kommentar:

  1. Hallo! Ich würde sehr gerne das Buch lesen, da mich sie Story anspricht und ich die Autorin sehr sympathisch finde ;) Liebe Grüße Sean

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